Tour 23

„Auf dem Holzweg“ – auf den Spuren Martin Heideggers in Meßkirch

Streckenlänge: ca. 10 km

Ausgangspunkt: Kreisverkehr am Ende der Bahnhofstraße in 88605 Meßkirch

Beschilderung:Gelbes Schild „Meßkircher Wanderweg“ mit Zusatz „Rundweg“

Wegskizze:

Vom Ausgangspunkt über die Ablachbrücke zur Liebfrauenkirche gehen. Gegenüber der Kirche in die Schnerkinger Straße und nach 50 m links in den Sandbühlweg einbiegen. Oberhalb des Baugebiets liegt nach einer Rechts kurve das Schützenhaus, von dort hat man den schönsten Ausblick auf Meßkirch mit St. Martins Kirche und Zimmernschloss.  Am Schützenhaus vorbei führt der Weg rechts in den Stadtteil Schnerkingen. Nach dem ersten Haus geht es bergab an der Kapelle vorbei. Beim Brunnen rechts in den „Brucköschweg“ einbiegen, die Landesstraße und dann die Ablach überqueren; nach der Brücke rechts auf das ehem. Bahnwärterhäuschen zu. Nach dem Bahnübergang rechts, dann steigt der Weg links wieder an.

Bei einer Wegkreuzung mit Feldkreuz trifft der Wanderweg auf das „Bichtlinger Sträßle“, weltweit bekannt als „Der Feldweg“ nach einer so benannten Schrift des Meßkircher Philosophen Martin Heidegger. Auf diesem Weg geradeaus am Ehnriedhof vorbei, die einstige Bundesstraße queren. Nach einem kurzem Anstieg geht es links, am Birkenhof vorbei und bei der nächsten Weggabelung wieder rechts auf einen ungeteerten Feldweg. Nach 0,5 km wird die Rudolfskapelle erreicht.  Nach Unterquerung der Verkehrsstraße erblickt man die Talmühle. Die Talmühle ist das Geburtshaus des Komponisten Conradin Kreutzer (1780–1849). Noch heute bekannte Werke: „Das ist der Tag des Herrn“, „Schon die Abendglocken klangen“, das „Hobellied“.  Der Weg wird parallel zur Straße bis zum Ortsanfang Heudorf fortgesetzt. Dort geht es rechts in einem Bogen wieder auf Meßkirch zu. Bei der nächsten Feldwegkreuzung geradeaus und zuletzt parallel zur Meßkircher Umgehungsstraße. Um auf dem Rundweg zu bleiben, auf die andere Seite der Umgehungsstraße wechseln und weiter parallel gehen. Die Straße nach Rohrdorf überquerend gelangt man so in weitem Bogen an das nördliche Ende der Stadt. Der Rundweg führt auf die große Talbrücke der Umgehungsstraße zu. Dort erreicht man die Bahnhofstraße, die wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung führt.

Info:

Auf dem Holzweg befand sich auch der in Meßkirch geborene Philosoph Martin Heidegger. Er benutzte das Wort „Holzweg“ als Metapher für seine Denkmethoden. Denn entgegen dem Sprichwort sah Heidegger im „Holzweg“ nicht den Weg auf dem man sich verläuft, sondern vielmehr den Weg, der zu Neuem und Verborgenem führt. Und so laden wir Sie ein, in Heideggers Sinne auf Meßkircher „Holzwegen“ Neues zu entdecken!

 

 

 

Schloss Messkirch

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