Naturphänomen Donauversickerung

Ein einzigartiges geologisches Schauspiel von europäischem Rang!

Die Donauversickerung ist faszinierend: Hier teil sich die Donau. Die Donau fließt in zwei Meere - das Schwarze Meer und die Nordsee!

Sie ist auch ein regionales Schauspiel. Überall gibt es Versickungsstellen zwischen Immendingen und Fridingen, ob die Hauptversinkungsstellen in Immendingen und in Möhringen, ob weitere Versinkungsstellen in Tuttlingen und Friidingen -
und immer fließt das Wasser unterirdisch bis zur Aachquelle im Hegau. Und von dort mit der Radolfzeller Aach in den Bodensee und sicher einiges davon mit dem Rhein in die Nordsee.

Die Hauptversinkungsstellen zwischen Immendingen und dem Luftkurort Tuttlingen-Möhringen begeistern mit einem besondern Schauspiel:. In den Sommermonaten verschwindet die Donau einfach und hinterlässt ein bis zu 3 km langes ausgetrocknetes Flussbett. Das Wasser verschwindet im kalkreichen Weißjuragestein in einem 50 Millionen Kubikmeter fassenden Labyrinth unterirdischer Hohlräume.

Im zwölf Kilometer entfernten und 183 Höhenmeter tiefer gelegenen Aachtopf, der größten Quelle Deutschlands, tritt das Donauwasser wieder zutage. Es fließt von hier zum Einzugsgebiet des Rheins und nicht - wie der Rest der Donau - ins Schwarze Meer. Beim Spaziergang im Flussbett kann man wunderschöne Versteinerungen finden, die zur bleibenden Erinnerung an dieses Schauspiel werden. Einige km donauabwärts, bei Fridingen, versickert ein weiterer Teil der Donau um ebenfalls im Aachtopf  wieder aufzutauchen.

Das Problem:
Was kann man wann wo sehen?
Nach längeren Regenfällen, wenn die Donau viel Wasser führt, ist das Flussbett voll Wasser. Man sieht einen ganz normalen Fluss.
Nur wer sich auskennt udn wer genauer hinschaut, kann die Strudel und Versinkungslöcher sehen.
Nach längeren Trockenzeiten, wenn die Donau wenig Wasser führt, versinkt und versickert das Donauwasser zwischen Immendingen udn Möhringen vollständig. Mann sieht ein völlig trockenes Flussbett.

Damit die interessierten Gäste künftig mehr "sehen" und alle wichtigen Infos zur Donauversickerung vermittelt bekommen können, entwickeln wir derzeit zusammen mit dem Landkreis Tuttlingen, der Stadt Tuttlingen, der Gemeinde Immendingen und der Stadt Fridingen ein touristisches Konzept für die bessere Erschließung und Vermittlung des Phänomens Donauversickerung für die Gäste. Das wird spannend!
Wir halten Sie auf dem Laufenden!


Anfahrt mit PKW ab Immendingen oder Tuttlingen:
Von Immendingen kommend am Ortsende Richtung Tuttlingen nach links abbiegen (Unterer Ösch) und bis zum Parkplatz weiter fahren.Vom Parkplatz auf dem Wanderweg entlang der Donau bis zur Versickerungsstelle zu Fuß gehen. Beim Parkplatz befindet sich ein Kiosk und ein kostenloser Zeltplatz für Radreisende

Von Tuttlingen kommend an der B 311 bei Möhringen links Richtung Hattingen abbiegen. Der Parkplatz befindet sich an der Eisenbahnbrücke. Hier können Sie anhand der Infotafeln mehr über die Donauversickerung erfahren.

Anfahrt mit dem Fahrrad über den Donauradweg:
Am Ortsende von Immendingen dem Donauradweg Richtung Tuttlingen folgen. Zugang entweder über den Parkplatz (siehe oben) oder ca. 1,5 km weiter donauabwärts (links der Donau) direkt vom Radweg aus.

Führungen:
Führungen können für Gruppen zu beliebigen Terminen gebucht werden, sowohl bei der
Touriistinfo im Rathaus Tuttlingen
Rathausstraße 1
78532 Tuttlingen
Tel. 7461/ 99-340
Fax. 07461/99-410
touristik@tuttlingen.de

als auch bei der
Gemeinde Immendingen
Schlossplatz 2
78194 Immendingen
Tel. +49 7462 24-229
buergerservice@immendingen.de

 

Foto: Stadt Tuttlingen
Foto: Stadt Tuttlingen

 

 

 

Donauversickerung
Donauversickerung zwischen Immendingen und Tuttlingen Möhringen.



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