Tour 15

Historisches Mühlheim:

"Religiöse Zeugnisse"

Ausgangspunkt: Parkplatz Hindenburgplatz, 78570 Mühlheim a.d.D. (Oberstadt, gegenüber Stadttor)

Länge: ca. 7 km, kleine Runde 3 km

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Einkehrmöglichkeit: in Mühlheim

Kartenskizze als pdf

Wegbeschreibung:
Vom P kommend betritt man die historische Mühlheimer Oberstadt („Städtle) durch das Stadttor. Direkt danach biegt man links in die Bergstraße zur Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena ein.

Zurück auf der Hauptstraße folgt man dieser am Rathaus vorbei und kommt zum Eckhaus, in dem der Nachtwächer Siggi Kunz wohnt bei dem man den Schlüssel für die Sebastianskapelle holen kann. Am Ende der Straße biegt man an der Gaststätte „Zur Donau“ links ab und sieht schon in Mitte der „Alte Steig“ diese kleine Kapelle, die man auch Pestkapelle nennt. Die „Alte Steig“ weiter nach unten trifft man auf die Hauptstraße, die man überquert und zum Schwedengrab gelangt. Kurz danach geht es rechts einen Pfad hoch (Ausschilderung gelbes Dreieck). Nach rund 30 Minuten Anstieg gelangt man zum Aussichtspunkt „Glitzernes Kreuz“. Wieder zurück auf dem Weg geht man weiter und erreicht Maria Hilf,die im Wald gelegene, beeindruckende Kirchenruine. Einen etwas steileren Weg hinunter gelangt man ins sogenannte Ostertal.

Vorbei am Brunnen geht es auf der gegenüberliegenden Seite auf einem der mit Holzgeländern versehnen Wege unterhalb der überbauten alten Stadtmauer wieder ins Städtle. Dort kann man noch den Stadtrundgang machen, selbständig mit dem gedruckten historischen Stadtführer (erhältlich beim Kultur- und Verkehrsamt und in den meisten Läden und Gaststätten) oder mit einem Mitglied des Heimatvereins.

Wer nun seine Runde beenden will, kann eines der Gasthäuser oder Cafes aufsuchen. Wer die große Runde laufen will, geht vom Stadttor aus wieder zur Hauptstraße, dann rechts in Richtung Stetten. Unter der Brücke verläuft der Rad- und Fußweg unter der Brücke hindurch in Richtung Ortseingang bei der ehemaligen Mühle. Biegt man dann in die erste Straße links ein, stößt man auf das neue Bürgerhaus. Der Bachstraße folgt man dann nach rechts und nach 200 Metern biegt man beim Schlüsselplatz in die Zellstraße ein, an deren Ende man die katholische Kirche St. Nikolaus sieht. Wieder zurück am Schlüsselplatz folgt man der Josef-Lang-Straße nach links oben, überquert die Eisenbahnbrücke und die Kreuzung, und geht vor dem Kindergarten rechts hoch bis zum Friedhof. An der Außenseite der Friedhofsmauer findet sich das schöne Drachentöter-Denkmal. Der Erzengel Michael als Drachentöter schmückt hier das Ehrenmal für die Gefallenen und Vermissten. Wieder zurück an der Kreuzung folgt man dem Rad- und Fußweg in Richtung Mühlheimer Vorstadt. Immer geradeaus (Achtung, bei der Wegeteilung am Bahnübergang/Rastplatz rechts halten) führt der Griesweg direkt auf die Tankstelle zu. Unmittelbar vorher sieht man die moderne evangelische Christus-Kirche, die 1965 erbaut wurde. Man überquert dann an der Tankstelle die Straße und biegt links in Richtung Kolbingen ab. Auf dem Fußweg passiert man auf dem Weg in Richtung Friedhof (Altstadt) Firmengebäude und den Supermarkt. Im Haus Altstadt 6 bei Frau Pfeiffer kann man sich den Schlüssel holen, um die Kirche St. Gallus (10./11. Jh.) und die daneben stehende Veitskapelle zu besichtigen. Sie findet man gleich am ersten Eingang zum Friedhof.

Für die Rückkehr zum Ausgangspunkt verlässt man den Friedhof wieder über den selben Weg, läuft hinter dem kleinen Weiher entlang, überquert die Bahnlinie und folgt dann dem Verlauf der Donau. Am städtischen Bauhof vorbei wird noch der kleine Lippach überquert und schließlich gelangt man kurz vor dem neuen Kreisverkehr zum Fußweg in die Oberstadt. Zunächst geht man am Hochwassersteg entlang, dann das „Törlewegle“ oder wieder die „Alte Steig“ hoch.

 

 

Kirchenruine Maria Hilf  auf dem Welschenberg

Kirchenruine Maria Hilf

Mühlheim Galluskirche